Die erste Mannschaft empfing am vorletzten Spieltag die erste Mannschaft vom SF Kirchellen I. Aufgrund einer Terminkollision mit dem Werther Open musste die erste Mannschaft auf vier Spieler aus unteren Ligen zurückgreifen. Frühzeitige Versuche zu Jahresbeginn den Termin zu verlegen waren nicht erfolgreich.
Die erste Partie des Spieltages wurde um 16:30 Uhr am dritten Brett entschieden. Henri Berner musste sich nach einer guten Eröffnung einem positionellen Fehler im Mittelspiel beugen. Die Gäste
übernahmen mit einem 0:1 die Führung.
Ein paar Minuten später konnte Niklas Herche die Partie an Brett fünf mit schwarz remisieren. Nachdem sein Gegner eine druckvolle Stellung aufgebaut hatte, gelangten beide in eine Stellung ohne
Durchbruchchance.
An Brett Nummer 7 unterlag Normen Breda mit schwarz seinem mehrere hundert DWZ stärkerem Gegner um 17:00 Uhr. Axel Obdenbusch mit statisch ebenfalls niedrigen Chance musste sich vielfachen
Drohungen erwehren, die sich schließlich nicht mehr verteidigen ließen.
Trotz der deutlichen Führung der Gäste musste sich Peter Küppers an Brett 4 mit einem Remis zufrieden geben. Nach einem langen Kampf sah er keine Möglichkeit mehr zu gewinnen.
Am ersten Brett vertrat den SG Marl-Drewer Wilfried Uhlich mit schwarz. Nach Caro Kan in der Eröffnung blieb er zwar mit einem Doppelbauern zurück, nutzte aber eine gute Entwicklung, um seinen
Gegner im Turmendspiel zu besiegen.
Wolfgang Ritter spielte mit weiß am 6.Brett für Drewer. In einer ausgeglichenen Stellung konnte er sich durch einen schwarzen Patzer einen Vorteil verschaffen und die Partie für sich entscheiden.
Brett zwei wurde von Martin Schäfer besetzt. Dieser verpasste nach einer außergewöhnlichen sizilianzischen Eröffnungsvariante die Möglichkeit auf Sieg zu spielen, und musste sich schließlich
geschlagen geben.
Damit unterlag die erste Mannschaft den Gästen mit 3:5 Punkten sehr knapp, in extrem schwacher Besetzung. Damit ist der Abstieg der Mannschaft leider vor dem letzten Spieltag besiegelt. Ein
schlechteres Ergebnis als die Saison mit vielen guten Auftritten der ersten Mannschaft kaum entspricht. So oft fehlte das entscheidende Quäntchen Glück, um Mannschaftspunkte zu erbeuten.
