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Drewer verpasst Sensation

Beim Spiel gegen den Tabellenzweiten verpasste Drewer nach einem sehr starken Start leider die Sensation und unterliegt denkbar knapp mit 3.5 Punkten.

 

Die erste Partie des Spieltages wurde an Brett 5 entschieden. Hier führte Sebastian Mittmann die schwarzen Figuren, in einen Benoni. Weiß tat sich schwer die richtigen Züge gegen die Eröffnung zu finden, stabilisierte seine Stellung aber im Mittelspiel. Somit entschieden sich die Spieler für eine Teilung der Punkte. 

Mit den weißen Figuren spielte David Crowe am fünften Brett. Mit einem massiven Angriff gegen den schwarzen König konnte sich Crowe zunächst einen Vorteil und dann den Partiegewinn sichern. Drewer geht mit 1.5 - 0.5 in Führung.

Dann kam es am siebten Brett bei Peter Küppers knüppeldick. Er hatte wie dafür bekannt eine gute Eröffnung gespielt und setze mit einer vielfachen Fesselung die weißen Figuren stark unter Druck. Bei der Abwicklung unterlief dem Drewaner ein folgenschwerer Fehler und er verlor eine Figur. In der Folge war das Endspiel aussichtslos und Küppers musste aufgeben. Damit hatten die Gäste zum 1.5 - 1.5 ausgeglichen.
Am vierten Brett spielte Martin Schäfer mit Weiß. Er führte nach einer ruhigen Eröffnung einen massiven Angriff mit verbundenen Türmen gegen den schwarzen König. Im letzten Moment konnte Schwarz jedoch einen großflächigen Abtausch als Verteidigung finden. Nun war die Stellung ausgeglichen und die Spieler einigten sich auf ein Remis.
Nur wenige Minuten später wurde die Partie an Brett 2 entschieden. Hier hatte Marius Kraft weiß. In der Pirc-Eröffnung hatte er sich zu früh für die lange Rochade entschieden. In der Folge sah er sich einem stetigen Druck gegen seinen König ausgesetzt. So konnte der Gegner nach dem Damentausch das Läuferpaar behalten, womit schließlich die Niederlage von Kraft besiegelt wurde. Erstmalig übernehmen die Gäste mit 2 - 3 die Führung.
Bei noch drei zu spielenden Brettern war weiterhin alles offen. Am dritten Brett hatten sowohl Volker Mittmann mit schwarz als auch sein Gegner eine solide Eröffnung mit spannendem Figurenendspiel auf das Brett gebracht. Mit jeweils einem Freibauern setzten die Spieler sich gegenseitig unter Druck. Schließlich konnte Mittmann einen Bauern erobern, und das Läuferpaar behalten. Unter dem Druck der zusammenspielenden Läufer brach die weiße Stellung zusammen. Damit konnte Drewer wieder zum 3 - 3 ausgleichen.
Am ersten Brett vertrat die schwarzen Figuren für Drewer Wilfried Uhlich. Dieser kam nach der Eröffnung in eine gedrückte Stellung. Schließlich setzte sich die deutlich höhere Spielstärke des Gegners durch. Wieder gingen die Gäste mit 3 - 4 in Führung. Nun hatten sich diese zumindest schon ein unentschieden gesichert.
Das letzte Brett besetzte heute Niklas Herche für Drewer. Zunächst spielte er gegen seinen Gegner eine ruhige Eröffnung in der sich beide Seiten erstmal aufbauten. Bereits im Mittelspiel angekommen, waren kaum Figuren vom Brett verschwunden. In einer ausgeglichenen Stellung entschied sich Herche zu öffnen, da Drewer noch dringend einen ganzen Punkt benötigte. Leider konnte sich der Angriff nicht durchsetzen und die Partie endete in einem Remis. 
Der Endstand betrug 3.5 - 4.5. Der ersten Mannschaft bleibt damit das Pech an den Fersen. Trotz fehlen der rechnerischen Chance werden die Gegner an den Rand der Niederlage bzw. des Punkteverlustes getrieben. Hoffentlich folgt in den letzten Runde noch das letzte Quäntchen Glück.