Zum Start in das neue Kalenderjahr begrüßte die Spieler 2. Mannschaft die "Auswärtsgäste" aus der 3. Mannschaft zum Vereinsderby. Ausnahmsweise wurde die Partie nicht am ersten Spieltag ausgetragen, da die 3. Mannschaft erst nach den Paarungen ihren Startplatz übernahm.
Die erste Entscheidung fiel noch vor dem Anpfiff. Am vierten Brett war Ricardo Vormann aus der 2. Mannschaft nicht erschienen. Damit konnte die 3. Mannschaft mit 0:1 in Führung
gehen.
Als nächstes viel die Entscheidung an Brett 6. Hier spielte Wolfgang Ritter mit weiß gegen Tim Schreier. Wolfgang kurzfristig für den erkrankten Henry Meyer-Adams eingesprungen, sicherte der 2.
Mannschaft gewohnt souverän mit einem Sieg den Ausgleich zum 1:1.
Erst nach zwei Stunden wurde die nächste Partie beendet. Am zweiten Brett hatte Normen Breda das Damengambit von René Broich mit dem Gegengambit gekontert. In einem Schlagabtausch, konnte weiß
den Druck auf die schwarze Stellung nicht halten. Einmal im Ausgleich mussten sich die Spieler auf ein Remis einigen.
Am dritten Brett spielte Quang Tri Tran mit Schwarz gegen Joachim Langer mit weiß. Eine Partie mit nur wenigen Abtausch Manövern, liefert eine taktische Stellung. In dieser konnte Quang durch
einen Trick Material und die Partie gewinnen. Gleichzeitig brachte er die 2. Mannschaft mit 2.5 : 1.5 Punkten in Führung.
Am ersten Brett spielte Sören Hemsing mit Schwarz gegen Lennard Schrubba. Direkt im Anschluss an die Eröffnung konnte der Schwarzspieler einen enormen Mattangriff aufbauen. Weiß konnte nur noch
auf einen trickreichen Abtausch zurückgreifen bei dem er zunächst Material opferte um danach wieder zum Ausgleich zu kommen. Letztlich waren Bauern- und Königsstellung nach dem Abtausch
unterlegen und Schwarz drohte einen Bauern umzuwandeln. Weiß ergab sich. Nun stand es 3.5 : 1.5 Punkten, der Sieg der 2. Mannschaft war schonmal gesichert.
Am fünften Brett wurde die letzte Partie von Sebastian Zielinski gegen Werner Seifert geführt. In einer ausgeglichen Stellung versuchten beide Spieler sich mit taktischen Manövern einen Vorteil
zu sichern. Doch selbst nach einem Bauerngewinn von Sebastian, war es unmöglich diesen im Turmendspiel in einen Sieg zu verwandeln. Daher mussten sich die beiden Kontrahenten auf eine Teilung der
Punkte einigen.
Der Mannschaftskampf endet 4:2 und die 2. Mannschaft kann das Ziel Wiederaufstieg ungeschlagen fortsetzen.
