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Drewer 2 kommt mit blauem Auge davon

Die zweite Mannschaft war am vergangenen Sonntag beim SV Waltrop zu Gast. 

Schon früh am Spieltag konnte sich Sebastian Zielinski an Brett Nummer vier mit Schwarz gegen einen noch unerfahrenen Gegner durchsetzen und brachte Drewer mit 0:1 in Führung.

Kurz darauf gelang es auch Henry Meyer-Adams am fünften Brett mit Weiß seinen Gegner zur Aufgabe zu zwingen. Damit konnte er die Führung auf ein 0:2 für Drewer ausbauen.

An Brett drei hatte Ricardo Vormann die Führung der weißen Figuren übernommen. Eine Ungenauigkeit des Gegners in der Eröffnung ermöglichte es Weiß die Rochade dauerhaft zu unterbinden. Doch Zug um Zug kämpfte sich schwarz aus seiner gedrückten Stellung zu einer künstlichen Rochade. Die Entscheidung brachte schließlich eine Taktik die vom Spieler aus Drewer übersehen wurde. Danach ließ sich Schwarz nicht mehr beirren und stellte Weiß nur noch vor die Wahl Matt oder Aufgabe. Damit kam Waltrop wieder auf ein 1:2 heran. 
Am ersten Brett spielte ausnahmsweise René Broich, da der Stammspieler verhindert war. Mit Weiß konnte er sein favorisiertes Damengambit auf das Brett bringen. Trotz einem Tempo mit dem die weißen Bauern am Damenflüge vorstoßen konnten, sah Schwarz alle Drohungen und parierte diese. Schließlich folgte ein Abtausch in ein Endspiel mit gleichen Läufern und das Remis Angebot. Noch führte Drewer mit 1.5:2.5 Punkten.

Als vorletztes Brett wurde das sechste Brett entschieden. Hier spielte Wolfgang Ritter schwarz. Von Anfang an in einer ungünstigen Eröffnung gelang es Weiß den Spieler von Drewer mehr und mehr unter Druck zu setzen. Schließlich waren nicht mehr alle Drohungen zu parieren und es wurde in ein verlorenes Bauernendspiel abgewickelt. Der Weißspieler ließ keinen Fehler mehr zu und sicherte sich den Punkt. Der Ausgleich für Waltrop 2.5-2.5. 
Die letzte Partie lief nun noch am zweiten Brett. Der Ausgang der Partie würde auch den Ausgang den Mannschaftskampfes bestimmen. Quang Tri Tran spielte mit Schwarz am zweiten Brett. Weiß hatte eine ungewöhnliche Eröffnung auf das Brett gebracht, die ihm drei sehr weit vorgedrungene Bauern bescherte. Diese Bauern setzen Schwarz massiv unter Druck und erschwerten die Entwicklung. Nach vielen Zügen gelang es Schwarz sich zu befreien und einen der Bauern zu gewinnen. Eine Fesselung an den eigenen König richtig berechnet, konnte Schwarz nun seinen Mehrbauern ausspielen. In einem sehr intensiven Endspiel sicherte sich Quang seinen Sieg und den der Mannschaft zum Endstand von 2.5-3.5.

Mit dem Sieg konnte die Tabellenführung verteidigt werden, und ein Punkt Vorsprung auf die Nr. 2 herausgespielt werden.