Am 09.11.2025, konnten wir die Gäste vom Bochumer SV von 1902 in Marl begrüßen.
Als erstes wurde die Partie am ersten Brett beendet. Hier hatte Marius Kraft das Führungsbrett mit schwarz vom verhinderten Vereinskollegen übernommen. Der Gegner konnte durch Tempigewinne in der Eröffnung die schwarze Rochade unterbinden. Da nach einem Figurentausch die Damen nicht vom Brett waren, stellte sich die von schwarz benötigte Entlastung nicht ein. Schließlich ließen der Entwicklungsnachteil und die fehlende Rochade die schwarze Stellung zusammenbrechen.
Nur wenige Minuten später musste sich am sechsten Brett mit den weißen Figuren Peter Küppers geschlagen geben. Der Bochumer Spieler war gut aus der Eröffnung gekommen und und konnte weiß früh unter Druck setzen, dass kaum noch Raum für die weißen Figuren blieb. Die Öffnung der Partie kam zu spät und Drewer musste sich auch an diesem Brett geschlagen geben. Damit stand es nun 0:2 für die Gäste.
Am fünften Brett spielte für Drewer David Crowe mit schwarz. Hier konnte weiß sich in der Eröffnung Raum am Damenflügel sichern und eine Qualität gewinnen. In Zeitnot besiegelte ein weiterer
Fehler das Schicksal von Schwarz. Bochum baute seine Führung auf ein komfortables 0:3 aus.
Brett Nummer sieben wurde von Niklas Herche besetzt. In der Partie hatten beide Kontrahenten Chancen in einer geschlossenen Stellung. Schließlich konnte der Marler eine Möglichkeit zur Öffnung
finden, die ihm zwei Mehrbauern einbrachte. Aus diesem Vorteil konnte ein Mattangriff konstruiert werden. Schließlich konnte sich Niklas Herche den Sieg sichern. Somit gelang es Drewer den
Abstand auf 1:3 zu verkürzen.
Volker Mittmann spielte für Drewer mit weiß am zweiten Brett. Dort konnte er eine konstanten Druck auf die schwarze Königsstellung aufbauen. Jedoch fand der Gegner auch noch in Zeitnot die
richtigen Antworten und konnte seine Position halten. Schließlich fand die Partie ein unentschiedenes Ende in einem Dauerschach.
Mit Weiß spielte Sebastian Mittmann am vierten Brett. Gut aus der Eröffnung gekommen, fand sich kein Weg den Druck im Mittelspiel durchzusetzen. Final gelang es dem Gegner in ein Springerendspiel
mit mehreren weißen Schwächen abzutauschen. Diese Stellung ließ sich nicht mehr verteidigen, weiß musste aufgeben. Damit hatte sich Bochum den Auswärtssieg mit 1,5:4,5 Punkten bereits
gesichert.
Am dritten Brett gelang es Martin Schäfer seinem Gegner in einer ruhigen Eröffnung einen Doppelbauern zu verpassen. Trotz eines übersehenen Damenzugs, konnte sich der Marler zwei Mehrbauern gegen
eine Qualität im Endspiel sichern. Der Gegner musste auf ein Dauerschach ausweichen, damit war die Partie Remis.
Die letzte Partie des Abends lief bei Georg Nordhoff. Dieser besetzte mit weiß das achte Brett. Im Mittelspiel unter Druck, kostete die Befreiung einen Bauern. Im Endspiel konnte weiß dies mit
einem starken Springer gegen einen schwachen Läufer kompensieren. Nach 61 Züge und fast fünf Stunden Spielzeit, leider den Gewinnzug übersehen. Somit endete auch diese Partie Remis.
