Die zweite Mannschaft startete in ihren zweiten Spieltag gegen gegen den Schachklub Recklinghausen Altstadt von 1906.
Am fünften Brett führte Sebastian Zielinski die schwarzen Figur. Nach der Eröffnung konnte er die Figuren geschickt abtauschen und im Anschluss einen Angriff auf den weißen König entfesseln. Diesem musste sich der Gegner schließlich geschlagen geben.
Ricardo Vormann spielte mit Weiß am vierten Brett. Er hatte einen offenen Schlagabtausch in der Eröffnung, konnte sich aber einen materiellen Vorteil sichern. Mit diesem Vorteil konnte er seine Stellung nach und nach verbessern und den schwarzen König immer weiter unter Druck setzen. Schließlich musste sich Schwarz den weißen Kräften beugen. Somit führte die zweite mit 2:0 eine gute Ausgangsposition.
Das erste Brett wurde wie immer von Sören Hemsing besetzt. Gut aus der Eröffnung gekommen, ließ er sich im Mittelspiel auf einen rückständigen Bauern einen. Gegen diese Schwäche konnte er kein Gegenspiel mehr geben und musste sich nach beinah drei Stunden geschlagen geben. Nun waren die Gegner wieder auf ein 2:1 herangekommen.
Mit weißen Figuren spielte an Brett 6 Wolfgang Ritter. Nach einer Pause zurück im Spielbetrieb, hatte er lange eine ausgeglichene Stellung. Konnte aber am Ende die Geduld aufweisen auf einen Fehler seines Gegners zu warten. Nachdem Gewinn der Qualität, sicherte sich Weiß den Partiesieg. Drewer baute die Führung wieder auf 3:1 aus, und hatte den ersten Mannschaftssieg sicher.
An Brett Nummer drei wurden die schwarzen Figur von Quang Tri Tran befehligt. Weiß fand im Mittelspiel ein Figurenopfer und konnte sich eine Qualität sichern. Im Anschluss war schwarz mehr und mehr unter Druck und verlor noch eine weitere Qualität. Doch dann wendete sich das Blatt. Weiß verlor die Initiative und fand nicht mehr in das Spiel zurück. Schließlich konnte Quang Tri Tran die Partie mit einem Matt beenden und den Mannschaftssieg mit 4:1 sicherstellen.
Die letzte laufende Partie wurde an Brett 2 von René Broich mit weiß ausgetragen. In einer Lieblingseröffnung konnte sich weiß eine gute Stellung sichern. Obwohl es schwarz schaffte die Damen abzutauschen, konnte der Drewer Spieler schließlich doch noch mit dem Königangriff durchdringen und Material gewinnen. Ein Freibauer, alle Figuren auf den König sowie herannahenden verbundene Freibauern führten schließlich zu einer schwarzen Niederlage. Der Mannschaftskampf endete 5:1.
