· 

Vereinsmeisterschaft auf der Zielgerade

Am letzten Brett spielte Pascal Broich mit weiß gegen die neue Vereinskollegin Jeannie Grimpe. Trotz eines stabilen Spielstils, konnte sich schließlich der erfahrene Spieler am Ende durchsetzen.

Die Partie am siebten Brett musste leider ausfallen. Der Schwarzspieler hatte den Termin verpennt. Joachim Langer konnte sich über einen kampflosen Punkt freuen.

Mit den weißen Steinen konnte sich Axel Obdenbusch am fünften Brett gegen Werner Seifert durchsetzen und einen ganzen Punkt erbeuten.

Bisher waren Überraschungen ausgeblieben. In der Partie Olaf Gorny gegen Sebastian Zielinski, spielte ein alter Hase des Vereins gegen einen aufstrebenden Spieler. In voller Motivation lehnte Schwarz ein Remis ab, und musste schließlich den ganzen Punkt Olaf Gorny überlassen.

Brett Nummer vier zeigte einen harten Kampf. Weder der Weiß Spieler Niklas Herche noch der Schwarzspieler Tri Quang Tran, waren für schnelle Remis oder fehlenden Kampfgeist bekannt. Doch mussten sich die Kontrahenten nach gegenseitigen erfolglosen Drohungen auf eine Punkteteilung einigen.

Die Partie von Peter Küpper gegen Ricardo Vormann war bereits in der letzten Woche gespielt worden. Ricardo Vormann brachte mit Schwarz einen materialintensiven Angriff auf das Brett. Jedoch konnte Peter Küppers mit den weißen Steinen eine Verteidigung finden. Im Material im Nachteil musste sich Schwarz geschlagen geben.

Am zweiten Brett spielten René Broich und Georg Nordhoff. Nach einer leicht besseren Eröffnung verschenkte Weiß leichtfertig einen Bauern und im Anschluss noch eine Qualität. Glücklicherweise ergab sich im Endspurt der Partie auch noch ein Rechenfehler von Schwarz, der die Situation wieder ausglich. Nach gegenseitigen Fehlern einigten sich die Spieler auf ein Remis.

Am ersten Brett spielte Marius Kraft mit den weißen Figuren gegen Uwe Nebel. Früh griff der führende der Tabelle daneben und stelle eine Figur ein. Schließlich konnte Marius Kraft jedoch eine günstige Gelegenheit nutzen und das Spiel noch drehen. Mit dem Sieg sicherte er sich eine komfortable Ausgangssituation für die letzte Runde. Mit einem ganzen Punkt Vorsprung würde schon ein Remis zum sicheren Turniersieg ausreichen.